Vielleicht kennst du das auch:
Nach einem langen Tag möchtest du dir Zeit für dich nehmen, möchtest dich entspannen, vielleicht einfach nichts tun, dich hinlegen.
Doch irgendwie kommst du nicht zur Ruhe. Hundert Gedanken rasen dir durch den Kopf.
Habe ich in der Firma alles erledigt?
Hoffentlich habe ich den Kollegen nicht beleidigt, was wird er sich wohl denken?
Ist für morgen noch etwas vorzubereiten?
Was koche ich morgen?
Ist noch etwas einzukaufen?
Ist der Arzttermin morgen oder übermorgen?
Ich sollte die Waschmaschine noch einschalten!
Das ist der Monkey Mind.
Der Monkey Mind ist der rastlose Teil unseres Geistes.
Er springt von Gedanke zu Gedanke, von Erinnerung zu Sorge, von Plan zu Zweifel, wie ein Affe von Ast zu Ast.
Er versucht uns zu schützen, zu kontrollieren, vorauszudenken.
Doch wenn er zu laut wird, verlieren wir den Kontakt zum gegenwärtigen Moment.
Wenn wir den Monkey Mind wahrnehmen, ohne ihm zu folgen, wird er ruhiger.
Jeder Gedanke darf kommen – und wieder gehen.
Es geht nicht darum, keine Gedanken mehr zu haben, sondern sie wahrzunehmen und weiter ziehen zu lassen.
Ruhe und Stille entsteht nicht durch Zwang, sondern durch freundliche Aufmerksamkeit.
Und das kann mit Entspannungsmethoden geübt werden, wie zum Beispiel:
- Achtsames Bewegen (langsames Yoga)
- Yoga Nidra (geführte Meditation zur Tiefenentspannung) oder
- Atemtechniken.
Mit jedem bewussten Atemzug lernt der Geist, dass er nicht überall gleichzeitig sein muss.
Wir werden zur Beobachterin unserer Gedanken und merken, dass wir nicht unsere Gedanken sind, sondern nur den Raum bieten - für unsere Gedanken.
Ein achtsamer Lebensstil kann positiv auf uns wirken.
Die Reduktion von Koffein, Zucker, Bildschirmzeit vor dem Computer und dem Smartphone sowie ständiger Erreichbarkeit kann viel zu einem ruhigen Geist beitragen.
So wird aus einem Monkey Mind, ein Mindful Mind.
Ein achtsamer Geist.